Noch bis zum 3. Oktober zeigt das Museum Barberini Werke in der Ausstellung „Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne“ Werke der nordamerikanischen Malerei aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Gemälde stammen aus der Phillips Collection, Washington, D.C., eine der wichtigsten Privatsammlungen der USA. Erstmals wurden dafür 68 Werke der frühen amerikanischen Moderne nach Deutschland geschickt.

Die Phillips Collection ist heute ein Museum in den USA, in dem mehr als 4000 Werke gezeigt werden, die vom französischen Impressionismus bis zur modernen amerikanischen Kunst reichen. Der Grundstock der Sammlung wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Duncan Phillips gelegt, der zu dieser Zeit Werke von damals noch unbekannten Künstlern kaufte und damit den Grundstock für ein einzigartiges Museum legt.

Das Museum Barberini wurde erst Anfang des Jahres eröffnet und ist ein Geschenk des Software Milliardärs Hasso Plattner an die Stadt Potsdam, in der Hasso Plattner seinen deutschen Zweitwohnsitz hat. Ebenso wie Duncon Phillips ist Hasso Plattner (Stifter des Museums) Sammler von französischen Impressionisten und zeitgenössischer amerikanischer Malerei.

Da über die Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Europa bisher wenig bekannt ist, bietet die Ausstellung im Museum Barberini die einmalige Möglichkeit, Teile dieser Sammlung und damit die Entwicklung der Kunst in den USA zu betrachten.

Über drei Etagen werden Gemälde aus den unterschiedlichen Epochen gezeigt. Die Ausstellung ist in die Themenbereiche „Landschaft“, „Portrait“ und „Stadt“ gegliedert. Ein Raum ist auch der Gegenüberstellung zu Werken von Monet gewidmet.

Für 2 Euro kann ein Audio Guide geliehen werden. Es besteht dabei die Möglichkeit, Informationen zu einzelnen Bildern abzurufen oder eine ca. 90 minütige Tour durch das Museum zu unternehmen.

Das Museum Barberini liegt direkt gegenüber des Filmmuseums am Havelarm ganz in der Nähe des Potsdamer Hafens. Am anderen Havelufer befindet sich der Hauptbahnhof Potsdam, so dass Sie das Museum gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (S-Bahn, Regionalbahn, Tram oder Bus) erreichen können.

Das Museum ist täglich außer Dienstags vom 10 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist 18 Uhr. An jedem ersten Donnerstag im Monat ist das Museum bis 21 Uhr geöffnet, letzer Einlass ist dann um 20 Uhr. Dienstags ist das Museum geschlossen.

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