checkpoint5Der Checkpoint Charlie ist einer der stärksten Besuchermagneten Berlins. Hier befand sich einst einer der bekanntesten Grenzübergänge zwischen Ost- und Westberlin. Der Checkpoint Charlie verband den sowjetischen mit dem US-amerikanischen Sektor und damit den Ost-Berliner Bezirk Mitte mit dem West Berliner Bezirk Kreuzberg.

Der Checkpoint Charlie war Schauplatz vieler spektakulärer Fluchten. Diese werden in der angrenzenden Freiluftgalerie an der Galeriewand neben der Blackbox dokumentiert. Besonders tragisch endete der Fluchtversuch des erst 18 jähringen DDR-Flüchtlings Peter Fechter, der am 17. August 1962 vor den Augen westlicher Beobachter an der Mauer verblutete. Hans-Peter Spitzner überwand am 18. August 1989 zusammen mit seiner 7-jährigen Tochter als letzter Flüchtling die Grenze im Kofferraum eines Alliiertenfahrzeuges.

checkpoint3Die original Schlagbäume und Wachtürme sind heute durch Nachbauten ersetzt. Kostümierte Wachsoldaten bieten sich als Fotomotiv für die jährlich wachsenden Besucherscharen an. Das bunte Treiben der Händler und der vielen Besucher hat dem Platz die Bedrohlichkeit der Vergangenheit genommen. Wie es hier damals zuging wird dennoch anschaulich auf den vielen Bild- und Texttafeln dokumentiert und man kann erahnen, wie bedrückend es hier einst zugegangen sein muss.

Rund um den Checkpoint Charlie gibt es viele weitere Besichtigungsmöglichkeiten. Das Mauermuseum, das Stasimuseum,´ die Blackbox und die Freiluftmauergalerie und vieles mehr.

Nur rund 700m weiter rechts die Zimmerstraße runter befindet sich die Gedenkstätte „Topographie des Terrors“ mit Resten der Berliner Mauer. Gleich daneben können Kunstinteressierte im Martin Gropius Bau wechselnde Ausstellungen besuchen.

Den Checkpoint Charlie erreicht man am besten mit der U-Bahn (U6) direkt am U-Bhf Kochstraße.

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