© Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Maximilian Meisse

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Die alte Nationalgalerie befindet sich gleich neben dem Neuen Museum auf der Museumsinsel, die von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Es werden hier in drei Stockwerken die wichtigsten Werke des 19. Jahrhunderts gezeigt.Hierzu gehören Werke des Klassizismus und der Romantik (Caspar David Friedrich, Karl Friedrich Schinkel, Karl Blechen), des Biedermeier und des Impressionismus (Edouard Manet, Claude Monet, Pierre Auguste Renoir) und der beginnenden Moderne (Adolph Menzel, Max Liebermann, Lovis Corinth, Paul Cezanne).

Zu den wichtigsten Werken gehören u.a. die Prinzessinnengruppe von Johann Gottfried Schadow, die die Schwestern Luise und Friederike von Preußen zeigt, Caspar David Friedrichs „Der Mönch am Meer“ und Menzels „Eisenwalzwerk“.

Für den Besuch der alten Nationalgalerie stehen Audio Guides zur Verfügung, über die man alles Wissenswertes zu den wichtigen Werken erfährt.

Das Gebäude, in dem die alte Nationalgalerie untergebracht ist, entstand zwischen 1867 und 1876. Während des zweiten Weltkriegs wurde es schwer beschädigt und ein Teil der ausgestellten Werke wurden zerstört oder gelangten als Beutekunst in die Sowjetunion. Die Museumsinsel lag nun im sowjetischen Sektor von Berlin. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde die alte Nationalgalerie geschlossen und umfassend saniert. Am 2. Dezember 2001 wurde sie wiederöffnet.

Adresse: Bodestr. 1-3, 10785 Berlin
Di, Mi, Fr, Sa, So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr
Mo geschlossen

Eintrittspreise

Verkehrsanbindung:
U-Bahn U6 (Friedrichstraße)
S-Bahn S1, S2, S25 (Friedrichstraße); S5, S7, S75 (Hackescher Markt)
Tram M1, 12 (Am Kupfergraben); M4, M5, M6 (Hackescher Markt)
Bus TXL (Staatsoper); 100, 200 (Lustgarten); 147 (Friedrichstraße)

Fotoquelle: Gebäude Nationalgalerie: © Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Maximilian Meisse
Video: © Staatliche Mussen zu Berlin

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