Stöbern zwischen Bunkern und Büchern: Ein Tagesausflug in die Bücherstadt Wünsdorf
Nur knapp 40 Kilometer südlich von Berlin verbirgt sich ein Ort, der gegensätzlicher kaum sein könnte: Wünsdorf-Waldstadt. Wo früher Militärstrategien geschmiedet wurden und jahrzehntelang das Hauptquartier der sowjetischen Streitkräfte lag, erstreckt sich heute Deutschlands einzige Bücherstadt.
Wer Lust auf eine Mischung aus entspanntem Schmökern, faszinierender Geschichte und etwas Abenteuer hat, ist hier genau richtig.
Was euch vor Ort erwartet
Wünsdorf verzaubert durch eine einzigartige Atmosphäre aus verlassener Militärarchitektur und literarischem Charme. Hier sind die absolute Highlights für euren Trip:
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Stöbern ohne Ende: In den alten Kasernen- und Stabsgebäuden warten gigantische Antiquariate. Hunderttausende Bücher, seltene Landkarten, alte Zeitungen und Raritäten laden zum stundenlangen Vergessen der Zeit ein.
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Unterwelt-Abenteuer: Wünsdorf war einst das militärische Herz der Wehrmacht und später die berühmte „Verbotene Stadt“ der Sowjets. Bei geführten Touren geht es tief unter die Erde – etwa in den gigantischen Fernmeldebunker Zeppelin oder durch die Ruinen der Bunkeranlage Maybach I.
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Architektur zum Staunen: Die ikonischen „Spitzbunker“ (auch Betonzigarren genannt) ragen wie gigantische Kegel aus dem Boden und lassen sich ebenfalls erkunden.
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Museums-Hopping: Wer noch tiefer eintauchen will, besucht das Museum Roter Stern über die sowjetische Geschichte oder das Garnisonsmuseum, das die Zeit ab dem Kaiserreich beleuchtet.
So kommt ihr am besten hin
Egal ob entspannt mit den Öffis oder flexibel mit dem Auto – die Anreise aus dem Raum Berlin/Brandenburg ist unkompliziert:
💡 Pro-Tipps für euren Ausflug
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Warme Kleidung einpacken: Wenn ihr eine Bunkertour plant, nehmt euch unbedingt eine Jacke und feste Schuhe mit. Unter der Erde herrschen selbst im Hochsommer kühle 8–10 °C.
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Bunkertouren vorab buchen: Die Plätze für die Führungen sind oft begrenzt – sichert euch euer Ticket am besten vorab online.










