MeiereiDie Pfaueninsel ist ein wunderschönes Ausflugsziel in Berlin-Wannsee. Die Insel ist ein Naturschutzgebiet und gehört seit  1990 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Mit einer Fähre, die vom Nikolskoer Weg abfährt, gelangt man in wenigen Minuten auf die Insel. Hier ist auch die Endhaltestelle des BVG-Traditionsbusses Nr. 218, der ab Messedamm auf der Havelchaussee mitten durch den Grunewald fährt.

Die Fähre fährt regelmäßig je nach Besucheraufkommen alle viertel Stunde, bei Bedarf auch öfter. Die Hin- und Rückfahrt kostet Eur 3,– (ermäßigt Eur 2,50), eine Familienkarte (bis zu 2 Erwachsene und 3 Kinder) kostet Eur 8,–. Fahrräder oder Autos dürfen nicht mit auf die Insel genommen werden.
Auf der Insel erwartet einen ein Naturparadies mit vielen Bäumen, Pflanzen, Tieren und schönem Blick auf die Havel. Von der wechselvollen Geschichte der Insel zeugen noch einige Bauwerke und Relikte.
Auf dem höchsten Punkt der Insel befindet sich eine eindrucksvolle Wasserfontaine, deren aufwändige Sanierung 2009 abgeschlossen wurde. Die Fontaine wurde 1825 anläßlich des Geburtstags von König Friedrich Wilhelm III. eingeweiht und von den Landschaftsgärtnern Lenné und Fintelmann kunstvoll in das Parkareal eingebunden.
Wie der Name Pfaueninsel schon andeutet, gibt es auf der Insel auch Pfauen. Diese laufen frei herum und geben den Gärten ein besonderes Flair.
PfauenIm 17. Jahrhundert lebte der Alchimist Johann Kunckel von Löwenstein auf der Insel, die ihm vom Kurfürsten Friedrich Wilhelm auf Lebenszeit geschenkt worden war, um hier ungestört seinen Experimenten nachgehen zu können. Kunckel stellte hier rotes Glas her, was vorher noch niemandem gelungen war. 1689 fiel seine Glasbrennerei einem Brandanschlag zum Opfer. Heute erinnert noch ein Gedenkstein an Johann Kunckel.
Auf der Insel befinden sich noch einige Bauwerke aus dem 18. und 19. Jahrhundert: der Luisentempel, das Schweizer Haus, eine Meierei, Ställe, das Kavalierhaus mit Danziger Fassade, die holländische Küche, Beelitzer Jagdschirn, Fregattenhafen, das Kastellanhaus, eine Gewächshausanlage und natürlich das Ende des 18. Jahrhunderts für den preußischen König Friedrich Wilhelm II. errichtete Lustschloss.

Mitten auf der Insel befindet sich eine große Voliere als Vogel Wohn- und Brutstätte.

Unter Esoterikern gilt die Pfaueninsel als Kraftplatz, der aufgrund positiver Erdstrahlung eine positive Auswirkung auf Psyche und Bewusstsein hat.

In der Mitte der Insel gibt es auf einer Liegewiese einen Imbisswagen und die Möglichkeit, sich im Grünen mit einer Kleinigkeit zu stärken.

Nach dem Besuch der Pfaueninsel kann man auf der anderen Seite des Ufers im Wirtshaus zur Pfaueninsel einkehren. Hier gibt es auch einen Biergarten. Etwas weiter entfernt laden das Wirtshaus Moorlake und das Blockhaus Nikolskoe als Gaststätten ein.

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1 Antwort
  1. kerstin
    kerstin says:

    Wunderschöner Ort, sehr erholsam, aber Führerin im Schloß sehr übellaunig und war mit allgemeinen Ermahnungen und Hinweisen auf ihre Pausen sehr beschäftigt. Schon deutlich höflichere Schloßführungen in Potsdam und z.B. Wörlitz erlebt. Anfahrt mit dem Auto bei gesperrtem Nikolskoer Weg nur schlecht ausgeschildert, auch nicht auf öffentliche Webseiten, offenbar auch nicht allen Anwohnern oder Joggern bekannt, die entsprechende Touristen dann übel beschimpfen. Habe mich als Tourist in Berlin da nicht wohl gefühlt und weitere Berlinbesuche ganz weit nach hinten geschoben. Pfaueninsel an sich ist aber wunderbar!

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