Brandenburg – die Stadt der Loriot Waldmöpse

Brandenburg an der Havel, die Geburtsstadt Loriots, ist ein wunderschönes Ausflugsziel. Die Entfernung von Berlin aus beträgt 70km. Mit dem Regio RE1 erreicht man Brandenburg in nur knapp einer Stunde.

Zu Ehren des großen Humoristen schuf Brandenburg 2015 als Denkmal das Waldmopszentrum. In der Stadt verteilt tummeln sich von Anfangs sechs, mittlerweile 27 ca. 50cm große Waldmöpse aus Bronze. Die Möpse befinden sich in der Altstadt, der Neustadt und auf der Dominsel.

Die Waldmöpse haben ihren Ursprung in einem Loriotsketch „Tierstunde – Der wilde Waldmops“, in dem Loriot den Eingriff der Menschen in die Natur kritiisiert.

Rund um die Johanniskirche in der Altstadt sind die meisten Waldmöpse zu finden. Hier steht auch ein Sockel mit einem Fußabdruck Loriots.

Der Verein für Leichtathletik Brandenburg e.V. veranstaltete im Sommer auch einen Mopslauf. Es galt, mindestens 20 Möpse zu finden. Hierzu veröffentlichte er eine Karte, die die Mops Stationen markieren.

Waldmopskarte

Die auf dieser Karte verzeichnete Rundstrecke beträgt rund 7km.

Auf der Suche nach den Möpsen lernen Sie dann so ganz nebenbei die schöne Altstadt und Neustadt von Brandenburg kennen. Besonders die Strecken am Stadtkanal eignen sich gut für einen entspannten Spaziergang. Aber auch die Innenstadt hat schöne Grünflächen und historische Gebäude, die man bei der Mopssuche kennenlernt. Überall kann ein Waldmöpse auftauchen.

Vor dem alten Rathaus mit der großen Rolandfigur steht auch ein Mops am Brunnen und schaut ins Wasser. Auf einer Bank sitzt zudem eine aus Holz geschnitzte Loriotfigut. Für Hobbyfotografen bieten sich viele schöne Fotomotive.

Auch vor dem Steintorturm, dem größten der Brandenburger Stadttürme, sitzt ein Waldmops.

Die Suche nach den Waldmöpsen lässt einen mit offenen Augen die Stadt Brandenburg kennenlernen. Wie sagte Loriot so schön: „Ein Leben ohne Möpse ist denkbar aber sinnlos.“

Loriots Waldmöpse in Brandenburg an der Havel

Loriot hat die Gattung der wilden Waldmöpse als einzige Überlebenden dieser Spezies beschrieben. In seiner Geburtsstadt Brandenburg an der Havel sind sie, Dank des Kulturvereins und der Künstlerin Clara Walter, sichtbar. Über 20 von ihnen kann man in der Stadt entdecken.

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